Wichtig!!!

!WICHTIG!

 

Meine folgenden Blogeinträge werden auf dieser Seite erscheinen:

 

https://anna-schmidt-bolivien.jimdo.com

 

Auf Grund des geringen Speicherplatzes und meiner Neigung viele Fotos hochzuladen, musste ich mir einen neuen Blog erstellen. :)

Viel Spaß weiterhin beim Lesen!

Eure Anna

 

 

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Santa Cruz

Weihnachten in Bolivien...

Frohe Weihnachten erst mal ! Ich hoffe, Ihr alle hattet ein schönes Fest und konntet es mit euren Lieben verbringen.

Für mich hieß es an Weihnachten: " 32 Grad und Arbeiten" (war aber trotzdem ein schönes Fest).

Zunächst einmal kurz über den Dezember...Am zweiten Advent haben wir in unserer WG eine kleine Vorweihnachtsfeier gefeiert, da nicht alle aus der WG an Weihnachten da sein konnten. Für die Feier haben wir unter uns sieben gewichtelt und natürlich viele Plätzchen gebacken. Nebenbei lief dann das Weihnachtsoratorium und andere Weihnachtslieder, damit wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt bei den warmen Temperaturen. 

Ein wenig später hatten wir uns auch endlich einen kleinen grünen Plastikweihnachtsbaum besorgt, denn leider gibt es hier so gut wie keine "echten" Weihnachtsbäume...

Dieser wurde dann mit selbst gemachten Fröbelsternen geschmückt und so hatten wir einen nicht ganz so kitschigen Weihnachtsbaum, denn die Bäume, die man hier sonst so sieht tendieren dazu eher ein wenig überladen zu sein. :)

Auf meiner Arbeit habe ich mit den Kindern zusammen Weihnachtskarten gebastelt und ein paar "Christmas-Vokabeln" gelernt.

Am 10. Dezember musste ich dann auch nach Sucre, um bei der 10-tägigen Brillenkampagne dort mitzuhelfen. Diese Kampagne unterschied sich ein wenig von den vorherigen Kampagnen. Zum Einen wohnten wir zusammen mit den Freiwilligen, das heißt, ich hatte die Gelegenheit sie alle wiederzusehen und mich mit ihnen auszutauschen. Zum Anderen wurde das Ziel gesetzt, dass wir 1000 Brillen vergeben, das bedeutete, jeden Tag mindestens 100 Patienten. Wir fingen um 8:30 Uhr an zu arbeiten und hatten Feierabend zwischen 6 und 7. Während unserer Mittagspause schliefen wir meistens eine halbe Stunde, weil wir alle ziemlich fertig waren. Auch abends war das Licht meistens schon um 22:00 aus. 

Auch führte mir diese Kampagne noch einmal vor Augen, wie viele Leute keine Möglichkeit haben, sich eine Brille zu leisten und wie dankbar sie für die Brillen sind. Denn jeden Tag standen immer noch viel mehr Leute an, als wir an einem Tag behandeln konnten und selbst am letzten Tag der Kampagne haben wir bis um 19:00 Uhr gearbeitet, weil Leute extra von den Nebendörfern angereist kamen. Im Gegenteil zu der letzten Kampagne in La Paz, wo wir zu meist Kinder behandelt haben, kamen in dieser Kampagne zum Großteil Erwachsene. Gerade für Menschen mit Altersweitsichtigkeit scheint eine Brille sehr wichtig zu sein. Ich hatte zum Beispiel einen Patienten, der früher in den Mienen in Potosi gearbeitet hatte und jetzt gerne ein Buch darüber schreiben würde, doch durch seine Sehschwäche seine eigene Schrift nicht mehr erkennen könne. Gerade solche Patienten hatten einem vor Augen, wieso man die acht Stunden durcharbeitet. 

Am 22. Dezember kam ich dann zurück nach Santa Cruz, musste noch schnell Weihnachtsgeschenke einkaufen und dann war der 24. ja auch schon da!

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Lago Titicaca

Brillen, Fernsehen und Arbeit...

7 Tage arbeiten, 23 Stunden Bus fahren, 4 Stunden Boot fahren und drei verschiedene Orte. So sah meine letzte Woche aus.

Ich hatte noch mal die Chance, an einer Kampagne des Brillenprojektes teilzunehmen. Das Highlight war, dass wir von einem Kameramann und einem Redakteur des Stern Tvs begleitet wurden. Außerdem haben wir den Erfinder des Brillenprojektes, Martin Aufmuth, kennengelernt. 

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Santa Cruz

Luz del Mundo...

So vor genau 3 Monaten bin ich in Deutschland ins Flugzeug gestiegen, um meinen Freiwilligendienst hier in Bolivien anzutreten. Seitdem ist mir die Sprache hier verständlicher, die Menschen ein wenig vertrauter und das Wetter erträglicher...

So kann ich den Torwächter unseres Apartmentkomplexes nach einer Wegbeschreibung fragen, ohne fünf Mal nachfragen zu müssen. Außerdem verstehe ich auch die Kinder in meiner Arbeitsstelle viel besser. Zum Beispiel fällt mir das "Switchen" beim Unterrichten viel leichter.

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Camiri

Bienvenidos a Camiri...

Hallöchen!

Also letztes Wochenende haben Clara, Lou und Ich einen Wochenendausflug nach Camiri gemacht. Camiri ist eine kleine Stadt, sechs Stunden von Santa Cruz entfernt, wo vier andere Freiwillige wohnen. 

Camiri ist umgeben von grünen Bergen und ist noch mal drei, vier Grad wärmer als Santa Cruz..:) Das heißt, man hält es eigentlich so gar nicht aus...und trotzdem kamen wir dann noch am Samstagabend auf die Idee, auf einen Aussichtspunkt zu klettern ;)

Unsere Anstrengungen wurden aber belohnt mit einem wunderschönen Blick über Camiri! Wie man auf dem Foto links schon erahnen kann.

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La Paz

10 Tage La Paz...

Wie vielleicht einige von euch wissen, habe ich die letzten zehn Tage in der höchst gelegenen Großstadt der Welt verbracht...La Paz! 

In meinem Reiseführer steht über La Paz, it's "a maze of contradictions, where cobblestones hit concrete, and Gothic spires battle with glass hotels, La Paz amazes and appalls all who enter." (lonely planet, Bolivia, p.34)

Genau so habe auch ich La Paz wahrgenommen. Zum einen ist man umgeben von einer unglaublichen Natur und dem entgegen stehen die eng bebauten Straßen von La Paz.  

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Santa Cruz

Ein Paar Fotos...

Da ich mich vor meinem letzten Eintrag über La Paz länger nicht gemeldet hatte, habe ich mir gedacht, dass ich mich auch mal innerhalb von drei Tagen melden kann. :)

 

Ich habe noch ein paar schöne Fotos von Santa Cruz gefunden, die ich euch gerne zeigen würde. 

Einerseits sind sie aus unserer ersten Woche in Santa Cruz, als ich noch nicht gearbeitet hatte. Andrerseits sind sie vom Botanischen Garten, den Johannes und Ich vor zwei Wochen besucht haben.

 

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Santa Cruz

grossstadtleben in santa cruz...

Seit mehr als fuenf Wochen lebe ich jetzt schon in Bolivien und es gibt eine Menge, was ich euch gerne erzaehlen wuerde. Da es jedoch sehr heiss ist (ca. 36 Grad im Schatten) und ich in einem nicht klimatisierten Internetcafe sitze, schaue ich einfach mal wie weit ich komme...:)

Mittlerweile bin ich meinem Wohnort (oder eher "Wohnmetropole"), Santa Cruz, agekommen. Diese bildet einen starken Kontrast zu dem ruhigen, kleinen Sucre. Santa Cruz bedeutet Grossstadtleben mit allem was dazu gehoert...sehr, sehr viel Verkehr, ein unheimliches Gewusel an Buslinien und viele, viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Schichten und Laendern. Dafuer bietet es natuerlich auch unheimlich viele Moeglichkeiten!

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Sucre

Busfahrt mit Bulle

Nach zwei Wochen Sprachkurs hatten wir für diesen Sonntag einen Ausflug in die Natur um Sucre geplant...Planen heißt bei uns: Wir setzen uns Samstag abends zusammen, klären in etwa, wo wir hin wollen und wann wir uns ca. morgens zum Frühstück treffen, ein Freiwilliger erkundigt sich dann , welchen Bus wir wahrscheinlich nehmen müssen.

Wir hatten vor den Inka-Trail zu wandern, der mit einem Guide ca. 250 Bolivianos kostet (das wollten die meisten von uns aber nicht ausgeben.) Das heisst wir wuerden auf eigene Faust den Weg erkunden.

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Sucre

Spanisch, Essen und Tarabuco...

Hallöchen!

Ich bin wieder topfit nach fünf Tagen Antibiotika und habe mir gedacht, ich verfasse noch mal einen längeren Eintrag über die kleinen Veränderungen an die ich mich gewöhnen muss und andere Dinge. So zunächst einmal habe ich jeden Tag zwei Stunden Spanisch bei unserer Lehrerin Senora Monica. Diese ist sehr lieb, wenn es nicht gerade um die nicht gelernten Vokabeln geht ;). Außerdem erzählt sie uns in unseren Stunden noch mehr über Bolivien und beantwortet all unserer Fragen (natürlich auf Spanisch). So hat sie uns in unserer letzten Stunde den Geheimtipp ihres Mannes für den besten Straßenburger verraten. Apropos Essen....daran muss ich mich auch noch ein wenig dran gewöhnen. Zum Frühstück essen wir helle, sehr flache Brötchen mit Marmelade, Magerine oder Dulce de leche (das ist eine super leckerer Karamellcreme). Dazu gibt es meistens Tee oder Kakao. Mittagessen und Abendessen besteht meistens aus Reis als Grundlage mit Kartoffeln und irgendeinem Fleisch. Dabei wird der Reis und die Kartoffeln beides noch mal in Öl angebraten wodurch das ganze sehr fettig wird. Auch die Idee, Reis mit Kartoffeln zu essen, war mir neu. 

 

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Sucre

Die Ersten Tage in Sucre...

Nach noch einmal umsteigen in Iquique, Chile sind wir müde, aber aufgeregt in Santa Cruz angekommen. Vom Flughafen aus sind wir dann direkt Abendessen gegangen, das aus bolivianischem Schnitzel (das heißt mit Käse und Mais überbacken) und Pommes bestand. Darauf folgte unsere erste Nacht in unserer WG, von der wir alle positiv überrascht waren. Diese ist sehr geräumig und trotz der 3-Zimmer und 4-Zimmer Aufteilung, freuen wir uns schon riesig, wieder in unserer WG zu sein. 

 

Abends am nächsten Tag nachdem wir den Tag über Tipps zu Bolivien bekommen hatten, hieß es: "Ab in den Bus, in 18 Stunden nach Sucre!" Aus den 18 Stunden wurden zum Glück nur 14 und der Bus war erstaunlich bequem. Die Busfahrt war ein Erlebnis für sich....wenn man aus dem Fenster schaute, konnte man unendlich viele Sterne sehen und zum Glück nicht so viel von der Straße, denn diese ging entlang eines Abhanges. Durch unseren Schlafmangel machten wir uns aber nicht so große Sorgen :). 

Wir sind jetzt schon seit 4 Tagen in Sucre und ich muss sagen, dass Sucre eine sehr schöne und lebhafte Stadt ist. Das Zentrum, das aus Kolonialbauten der Spanier besteht, gehört zum Unesco-Kulturerbe. Aber nicht nur die Gebäude hier in Sucre machen es so sehenswert sondern auch die verschiedenen Märkte, auf denen man von Obst, Gemüse, über rohes Fleisch, und Kleidung sowie Haushaltsutensilien, alles kaufen kann. 

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Santiago, Chile

Bin nach 18 Stunden gut in Santiago, Chile angekommen, in zwei Stunden geht es weiter nach Santa Cruz! Liebe Grüße aus dem schönen Chile (von dem ich leider nur den Flughafen sehe) !
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Wiesbaden


Vorbereitungsseminar in Wiesbaden...

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